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Keramik
Auch Keramik-Werkstoffe können zum Teil schädliche Auswirkungen auf den Organismus haben. Aluminiumoxyd etwa ist mit einem Anteil von bis zu 80 Prozent wesentlicher Bestandteil der Keramik. Aluminium konnte bereits im Gehirn nachgewiesen werden. In Kombination mit Quecksilber wird es mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht.
Klebe- und Verbindungsstoffe in gepresster Keramik haben zum Teil Allergie-auslösende und giftige Eigenschaften. Feldspatkeramik ist zudem radioaktiv.
Mit dem Lymphozytentransformationstest (LTT) oder dem spezfischeren ITT lässt sich im Blut des Patienten aufzeigen, .ob es zu spezifischen individuellen Reaktionen des Immunsystems auf die verwendeten Keramiken kommt.
Zirkondioxid
Zirconiumdioxid oder auch mit dem Trivialnamen Zirkonoxid bezeichnet, ist nach Zirkon die in der Natur häufigste Verbindung des Elementes Zirconium. Zirconiumdioxid ZrO2 ist eine Hochleistungskeramik, also ein nichtmetallischer, anorganischer Werkstoff.
Von uns beauftragte Untersuchungen zur Radioaktivität haben gezeigt, dass das von uns verwendete Zirkonium® keine erhöhte Radioaktivität bezogen auf die normale Radiäktivität der Umwelt zeigt. Auch würde der weiße Sandstrand von Sri Lanka der zum großen Teil aus an dem Zirkoniumdioxid besteht für Urlauber bei einer gemessenen erhöhten Radioaktivität verboten werden.
Wegen seiner weißen Farbe ist Zirkoniumdioxid besonders den Metalllegierungen im Ästhetischen Bereichen wie Frontzahnbereich und Zahnhals überlegen.
Im Gegensatz zu Metallen und Metalllegierungen korrodiert es im Mundmillieu nicht auch wenn der Patient saure Speisen zu sich nimmt. Auch leitet es kaum die Wärme und die versorgten Zähne sind weniger Wärmeempfindlich.
Von der Biegefestigkeit hat es eine dem federharten Stahl (welcher für Klammerprothesen benutzt wird) ähnliche Elastizität und eignet sich auch für lange Brückenrekonstruktionen mit bis zu 4 zu ersetzenden Zähnen.
An der glatten Keramikoberfläche lagern sich nicht wie bei Metalllegierungen oder Titan Bakterien an, die wiederum beim Zahn zu Sekundärkaries oder beim Implantat zu Knochenrückgang und damit erneutem Zahn- oder Implantatverlust führen können.
Auch wird das Strukturgefüge nicht wie Titan durch Fluor oder Fluor haltige Gels und Zahnpasten angegriffen.