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Labor Metalle und Toxine
Spannungsmessung
Alle Metalllegierungen im Mundraum korrodieren mit der Zeit. Die daraus resultierenden leichten elektrischen Spannungen können mit Hilfe von speziellen, patentierten Karbonelektroden gemessen werden. Karbon wird verwendet, da es keine Eigenspannung besitzt.

Kaugummi-Speicheltest
Der Kaugummi-Speicheltest bestimmt den Schwermetallabrieb der Metallversorgungen im Mund, wie er auch beim normalen Kauen tagtäglich stattfindet. Dazu wird der Speichel während 10 Minuten Kaugummikauens gesammelt.

OroTox-Test
Mit dem OroTox-Test wird die Menge toxischer, zum Teil krebserregender Zerfallsprodukte in den Zahnfleischtaschen bestimmt.
Er misst erhöhte Absonderungen von bakteriellen Toxinen aus devitalen Zähnen und Zähnen mit einer Zahnfleischerkrankung.
Er zeigt erhöhte parodontale Konzentrationen von bakteriellen und humanen Entzündungsproteinen und lässt damit die Aktivität einer Pathologie quantifizieren und verfolgen, sowie einen Behandlungserfolg zeigen und monitoren.
Somit ermöglicht er die Unterscheidung zwischen einem floriden entzündlichen Prozess und einem Residualzustand.

DMSA-Chelatortest
Mit dem oralen DMSA-Chelatortest werden Schwermetallspeicherungen nachgewiesen. Nach oraler Einnahme von DMSA werden Urin und Stuhl gesammelt und auf in der Zahnmedizin gängige Schwermetalle untersucht.
Sollten Patienten DMSA oder DMPS nicht vertragen, können wir die Belastung mit Quecksilber anhand einer Haaranalyse aufzeigen.

DMPS Mobilisationstest nach Daunderer
(aus: Daunderer, Handbuch der Umweltgifte, ecomed, 1991)
Testdurchführung:
1,Urin I: Spontanurin vor Gabe von DMPS
2, 3 - 4 mg DMPS (Dimaval®, Mercuval®)/kg Körpergewicht langsam i.v. oder 10 mg DMPS /kg Körpergewicht als Kapsel oral 3, Patienten ca. 150 ml Tee, Wasser, Limonade o.ä. trinken lassen.
4, Urin II: Spontanurin - 45 Min. nach DMPS i.v. bzw. 2 Stunden nach DMPS oral zur Untersuchung auf Kupfer und Quecksilber u.a. Schwermetalle
Beurteilung:
Urin I: Zink unter 140 µg/g Kreatinin spricht für einen chronischen Zinkmangel
Urin II: Hohe Mobilisationswerte sind ohne Konsequenz, Zinksubstitution bei Werten unter 200 µg/l im Spontanurin (Urin I).

Biopsien
Biopsien des Mundgewebes zeigen Aufnahme und Konzentration der Metalle im Gewebe. Die Biopsien werden unter lokaler Betäubung entnommen und ins Umweltlabor geschickt. Es werden folgende Metalle untersucht: MEA: Ag, Au, Bi, Cd, Co, Cu, , In, Mo, Pb, Pd, Pt, Sb, Sn, Tl, Zn.
Bei Bedarf auch Al, Cr, Fe, Hg, Ni,Ti, Zr
Alternativ sind bei Patienten mit multiplen Allergien und Unverträglichkeiten, bei denen diese Teste nicht durchgeführt werden können, Haarmineralanalysen möglich.

Formaldehydnachweis
Als eine der ersten Praxen überhaupt haben wir schon vor fast zwanzig Jahren gezeigt, dass man allergenes/karzinogenes Formaldehyd in Knochen und Zahnwurzel finden kann. Bis dahin war angenommen worden, dass nur die Zerfallsprodukte Ameisensäure und Methylalkohol nachweisbar seien.
Für den Nachweis von Formaldehyd schicken wir chronisch entzündete Knochenteile in sterilen Röhrchen ans Umweltlabor. Dort werden die Proben auf Formaldehyd untersucht.