Kieferstellung und Zusammenbiss/Occlusion

Sind Bisshöhe, Zusammenbiss und/oder Kaubewegung zu korrigieren, sollte auch bei der prothetischen Rehabilitation auf individuell verträgliche Materialien geachtet werden. Zudem sind die Korrelationen zwischen Kiefergelenk, Wirbelsäule und Körperhaltung zu berücksichtigen, um Beschwerden durch Störungen des Kiefergelenkes zu vermeiden oder zu beseitigen.

Nach der provisorischen Versorgung mit individuell getesteten Materialien wird normalerweise zuerst der Oberkiefer (der ja mit dem Schädel verwachsen ist und sich bei Mundöffnung im Gegensatz zum Unterkiefer nicht durchbiegt) endgültig versorgt und der Unterkiefer mit einem Langzeitprovisorium für 3 Monate bis zu einem Jahr versorgt. Dies gibt uns die Möglichkeit, bei den Kontrollen Bisskorekturen vorzunehmen. Fühlt sich der Patient mit der Bisslage wohl, wird auch der Unterkiefer endgültig versorgt.