„Neue“ Neuraltherapie nach Harry Lamers und Ottaviano Tapparo

Zur Ordnung und Aktivierung der Heilungsprozesse nach dem Prinzip „Dachboden, Erdgeschoß, Keller“ wird in der Neuraltherapie nach Dr. Huneke und Prof. Dr. Lamers mit feinsten Nadeln Procain 1% gespritzt.

Jede dadurch entstehende Mikroverletzung provoziert einen so genannten Verletzungsstrom. Dieser veranlasst das umliegende Gewebe zu einer Heilungsreaktion, die, wie auch bei der Akupunktur, nicht nur eine lokale Reaktion, sondern auch eine Fernreaktion auf die Organe und das System hervorruft. Die Kombination der wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Dr. Ottaviano Tapparo und Prof. Dr. Birkmayer zeigen nun, dass durch die Anwendung von C.G.F. und NADH der durch die Neuraltherapie hervorgerufene Effekt noch weiter verstärkt werden kann

Autologe, konzentrierte Wachstumsfaktoren, auch C.G.F. genannt, haben die Aufgabe, Gewebe zu regenerieren. Direkt ins Gewebe gespritzt, sorgen sie nicht nur für einen sofortigen Effekt, sondern ziehen durch und bei Verletzung auch noch weitere regenerative Faktoren aus dem Blut in das Gewebe. Sie potenzieren und verlängern also den durch die Neuraltherapie erwünschten Effekt.

Diese Technik findet in der Behandlung von Regulationsstörungen, sowie akuten und chronischen Schmerzen bei uns Anwendung. Spezielle Einsatzgebiete sind vornehmlich die Infiltrationsbehandlung an den Kiefergelenken sowie den ersten Halswirbeln.